Dieses Blog durchsuchen

Mittwoch, 7. September 2016

Osaka


Osaka war ein starkes Kontrastprogramm zu Yakushima. Von der Insel ging es wieder in Großstadt. Osaka ist sehr bekannt für eine ausgezeichnete Küche und neuartige Gerichte. So soll auch Sushi eben hier erfunden worden sein. Doch auch die ein oder andere Sehenswürdigkeit findet sich in Osaka. 
So zum Beispiel die Burg von Osaka. Es war die erste japanische Burg, die wir besucht haben und wir waren alle überrascht. Wenn ich an eine Burg denke, dann denke ich an graues Gebäude mit hohen Mauern die einen Zwinger einschließen, einem Bergfried,.... Das was uns hier als Burg verkauft wurde sah eher wie ein Palast aus. Doch bei genauerem betrachten konnte man doch die typischen Merkmale einer Befestigungsanlage finden. Es gibt zahlreiche Schießscharten, die ersten Stockwerke haben keine Fenster und sind schwer zu erklimmen. Auch der Park durch den wir gemütlich geschlendert sind gehört zur Burg dazu. Und dieser ist umgeben von einem Fluss und hohen Mauern, um den Feind nicht mal in die Nähe des Hauptgebäudes kommen zu lassen.


Osaka was a total contrast to Yakushima. Leaving the island we arrived in a major city. Osaka is very famous for its exquisite cuisine and fancy dishes. Sushi also should have been invented here. But there is also some sights to see in Osaka.
For example the castle of Osaka. It was the first Japanese castle that we had visited and therefore we were all quite surprised. If I think about a castle, a grey building with high walls and a dungeon comes into mind.. But what we saw here was more like a palace. But looking at it closely you could find typical characteristics of a fortification. There are several crenels, the first level doesn’t have any windows and are hard to crest. Furthermore the park, which we strolled through, is a part of the castle. It is surrounded by a river and high walls, to avoid enemies from getting to the main building.  







Außerdem besitzt Osaka eine Innenstadt, die wie in Tokio, erst nachts richtig anfängt zu leuchten. Hier tauchten wir auch mal wieder in das Nachtleben ein. Und waren im Club dann die einzigen Nicht-Japaner. Daher drückte man uns auch kurz nach dem Einlass ein Schild mit dem Namen des Clubs in die Hand und schoss einige Fotos. Wir hängen jetzt sicherlich an irgendeiner Wand im dem Club. Das ganze war schon sehr lustig. 

Osaka offers apart from that like Tokyo a city center, which starts to sparkle at night. Here we dive into the Japanese nightlife again. In the club we were the only non-Japanese. For this reason, right after the entrance we were given a sign with the name of the club and took several pictures. Right now we are certainly hanging on a wall somewhere in the club. The whole thing was really funny.







Nur eine 30-minütige Zugfahrt von Osaka entfernt liegt die Stadt Nara. Sie beherbergt einige Tempel und Schreine die Teil des UNESCO-Weltkulturerbes sind. Wir besuchten den Todai-ji. Dies ist ein buddhistischer Tempel. In diesem steht die größte Buddhastatue aus Bronze der Welt. Sie ist 15 Meter hoch und 452t schwer. Nicht allein die Statue ist außergewöhnlich auch das Tempelgebäude an sich. Denn es ist mit 57x50x48 Metern das größte rein aus Holz gebaute Gebäude der Welt. Japan ein Land der Superlativen. 

Only 30 minutes by train away from Osaka lays the city Nara. She accommodates several temples and shrines that are part of the UNESCO world heritage. We visited Todai-ji. This is a Buddhism temple. Inside one can find the world’s biggest Buddha statue made out of bronze. It is 15 meters high and weighs 452t. But not only the statue is extraordinary but also the temple building itself as it is with 57x50x48 meters the world’s biggest building made entirely out of wood. Japan, a land of superlatives.





Zwischen dem Eingangstor und der Haupthalle sind schöne Gärten angelegt.
In between the entrance gate and the main building are nicely placed gardens.  

Etwas verwunderlich war, dass in Nara in jedem Park Rehe frei herum gelaufen sind. Diese konnte man füttern und streicheln. Sie waren total zahm und haben sich schon total auf Touristen eingestellt. Sie fordern das Futter quasi schon ein und können auch etwas aufdringlich werden. Wir haben das ganze für ein paar schnelle Fotos genutzt, bevor wir weiter gezogen sind.

We found it a bit strange that in Nara in every park deer where running around freely. It was possible to pet and feed them. They were totally tame and were used to all the tourists. They practically demanded the feed and could be a bit brash. We used this to take a few pictures before continuing with our tour.



Selfietime :D 



Yakushima

Nach einer ungemütliche Nacht am Bahnhof waren wir heilfroh als wir endlich die Fähre bestiegen. Es war eine ungewöhnlich große Fähre, mehr schon ein kleines Kreuzfahrtschiff für die Fahrtdauer von nur 4h. Was besonders angenehm war, dass es auf der Fähre duschen gab. Nach einem vollen Tag Sightseeing in Hiroshima und einer Nacht am Bahnhof wünscht man sich nichts mehr.
Außerdem gab es sogar eine Sauna und bequeme Sitzbereiche. Nach dem duschen haben wir alle 3 erst nochmal ein wenig geschlafen, sodass die Fahrt wie im Flug verging.


After a tiring and uncomfortable night at the train station we were more than happy to aboard the ferry. It was a surprisingly large ferry, more like a small cruise ship for a duration of travels of only 4 hours. The most pleasant thing was that the ferry had showers. After a day of sightseeing in Hiroshima and a night at the train station you could wish for nothing more than that.
Moreover, there was a sauna and a comfy sitting area. After showering all three of us slept a little so that the traveling time went by quickly.


Blick von unserem Schiff
View from our ship

Aussicht vom Hafen bei der Ankuft
View from the harbour at the arrival 


Yakushima ist eine sehr vielseitige Insel. 42% der Fläche der Insel ist als Nationalpark ausgewiesen. Man kann hier wunderbar durch Wälder oder Berge hinauf wandern. Neben den Wandermöglichkeiten  gibt es aber auch Wasserfälle, Strände und natürlich auch einige Gemeinden.
Nachdem wir angereist waren und eine Unterkunft gefunden hatten fuhren wir mit dem Bus an den Isso Beach. Man sollte wissen das Yakushima keine ganz kleine Insel ist, bei der man noch ganz entspannt alles per Fuß erlaufen kann, sodass wir die Inselbusse häufiger nutzten.
Eigentlich ist August ja Hauptreisezeit für Japan. Sowohl für Toursiten außerhalb Japans, als auch für die Japaner selbst. Umso überraschter waren wir, als wir am Strand ankamen und der bis auf wenige Ausnahmen leer war.
Weicher Sand unter den Füßen, glasklares Wasser, strahlende Sonne,... so lässt es sich aushalten.


As an island Yakushima has a lot to offer. 42% of the area is declared as national park. Here you can go hiking through green forests or up the mountains. Besides the hiking possibilities the island has loads of Waterfalls, beaches and of course several towns.
After we arrived and found an accommodation we drove to the isso beach by bus. One should know that Yakushima is not a small island where one can walk easily from one place to another, so we used the island busses often.
August is in fact the tourist high season in Japan for both international tourists as well as Japanese themselves. That was why it was even more unexpected when we arrived at the beach and it was almost empty.
Soft sand under the feet, crystal clear water, bright sun,… that’s the way to live.







Wir hatten wieder einmal Glück mit den Daten gehabt. Denn in Miyanoura, der Stadt in der wir wohnten, war am ersten Abend ein Festival. Wir hatten das zufällig auf ein paar Plakaten gesehen. Wir konnten darauf zwar nichts lesen aber das Datum. Und auf Nachfragen ihn konnten wir herausfinden wo es stattfand. Das war generell sehr cool. Denn die Insel war noch nicht so international wie der Großteil Japans. Vieles war nicht auf Englisch, es waren kaum nicht-asiatische Toursiten hier. Und so wurden wir auf dem Festival immer wieder von Einheimischen um Fotos gebeten.
Nun zu dem Festival. Es war eine Ansammlung von Essens- und Getränkeständen. Eine große Bühne gab es auf der die Einheimische Auftritte hatten. Beispielsweise die Trommelgruppe oder das Orchester der Schule. Man schaute dem treiben zu oder setzte sich entspannt auf eine Decke den Boden und probierte  die gekauften Fleischspießchen, Nudel - oder Reisgerichte. 
Abgerundet wurde das ganze mit einem 30-minütigen nie endend wollenden gewaltigen Feuerwerk. Das war richtig schön. Teilweise wurden die Rakten aufs Wasser geschossen und sind dann auf der Wasseroberfläche explodiert. Das sah sehr schön aus! 

And again we had so much luck with the dates. In Miyanoura, the city where we stayed, hosted a festival in the first night. We noticed it by glancing at a few posters. Truly we couldn’t read a thing apart from the date. After asking around for a while we also found out the place of the festival. In general it was really cool because the island was not as international as a big part of Japan. A lot of things were not in English and there were only a few not Asian tourists here. That’s why we were asked by many inhabitants to take pictures with them.
Now to the festival. It was a gathering of food and drink stalls. There was also a big stage where Japanese artists performed, e.g. a drum group or an orchestra of the school. One could watch the drift or relax on a quilt in the grass and try some meat-sticks, noodles or rice dishes.
The festival was rounded off with a 30 minutes never ending huge firework. That was really amazing. A part of the rockets were fired at the water and exploded over the water surface. That look beautiful!




Allseits beliebtes Motiv, die deutschen Backpacker.
Popular motives for pictures, the german backpacker.



Am zweiten Tag besuchten wir mehrere Wasserfälle. Zunächst den Ohko-no-taki Wasserfall, der mit 88 Metern der höchste der Insel ist. Wir konnten es uns nicht nehmen lassen in dem klaren kalten Wasser schwimmen zu gehen und gegen die Kraft des Wasserfalls anzukämpfen.


The next day we went and visited several waterfalls. First the Ohko-no-taki Waterfall, which is the highst on the island with 88 meters. We couldn't resist jumping into the clear but cold water and try and swim against the force of the waterfall.



Nach einem Zwischenstopp am Kuriohama Beach und an einem Onsen machten wir uns auf zum zweitgrößten Wasserfall der Insel. Ein Onsen ist ein natürlicher Whirlpool. Vorzugsweise in der freien Natur. Es ist ein natürlich geschaffener oder von Menschenhand in den Stein geschlagener Pool, der von einer heißen Quelle gespeist wird. Es entspannt die Muskeln und gehört in Japan zum täglichen Leben dazu. Wir konnten damit allerdings nicht so viel anfangen, da es sowieso schon über 30°C waren und die Sonne strahlte. Da brauche ich mich nicht noch dazu in heißes Wasser setzen... Noch hinzu kam, dass meine beiden Reisebegleiter sich einen ordentlichen Sonnenbrand zugezogen hatten. 

Der zweite Wasserfall war der Senpironotaki Waterfall, der mit 60 Meter der zweithöchste der Insel ist. Nach einem schweißtreibenden Aufstieg auf einen Berg hatten wir einen schönen Ausblick auf diesen. Nach einigem Wandern und Klettern schafften wir es bis zum unteren Becken des Wasserfalls vorzudringen und wurden mit einer frischen Abkühlung belohnt. Da sich sonst niemand diese Mühe machte waren wir hier ganz alleine.


After a stopover at Kuriohama Beach and an onsen we continued to the second largest waterfall of the island. An onsen is a natural whirlpool carved into stone, made by nature or mankind that consists of a hot spring. It relaxes the muscles and is part of the Japanese lifestyle. We couldn’t make use of it though as the outside temperature was already over 30°C and the sun was shining. With these conditions I didn’t have to sit in hot water… Additionally, my two travel partners got a bad sunburn.
The second waterfall was the Senpironotaki Waterfall, which is with 60 meters the second highest on the island. After a sweat causing climb up the mountain we enjoyed a nice view at the waterfall. After hiking and climbing we made it passt the head of the waterfall and were rewarded with a cool refreshment in the water. As no one else made the effort to climb there, we were all alone here.







Den schönsten Strand hatten wir uns für den letzten aufgehoben: den Nagata Inakahama Beach bei dem Städtchen Nagata. Wenigstens hier hatten wir viele andere Touristen erwartet. Doch wiedermals waren wir fast alleine. Wir teilten uns einen kilometerlangen Strandabschnitt mit einer handvoll anderer Menschen. Es war wirklich richtig schön. Ich habe selten in so klarem Wasser gebadet. Aber siehe selbst: 

We kept the most beautiful beach for last: the Nagata Inakahama Beach near the town Nagata. At least here we thought of bumping into some other tourists. But again we were almost alone. We shared the long beach with a handful of others. It was really amazing. It was one of the few times that I swam in such clear water. But have a look for yourself:
Es war schwierig ein schattiges Plätzchen zu finden :D
It was hard to find a little bit of shade :D





Mit der Fähre ging es am selben Tag wieder zurück nach Kagoshima. Von dort aus brachte uns einer der letzten Züge nach Osaka. Dort werden wir die nächsten Tage verbringen.

On the same day we returned by ferry to Kagoshima. From there we took the last train to Osaka. Here we will stay the next few days.



Hiroshima

Ein jeder wird den Namen Hiroshima schon einmal gehört haben. Er sollten jedem ein Begriff wegen des ersten Einsatzes ein Kernwaffe in einem Krieg sein. Am 6. August 1945 wurde die Atombombe "Little Boy" über der Stadt abgeworfen und explodierte um  08:15 in 600 Meter Höhe. Dadurch wurden 80% der Stadt volkommen zerstört und 90.000 Menschen starben durch die Explosion. An den Spätfolgen sollen nochmals über 100.000 Menschen gestorben sein.

Wir hatten das Glück das wir Hiroshima an einem 6. August besuchen konnten, dem 71. Jahrestags des Bombenabwurfs. An diesem Tag gab es ein großes Programm: Gedenkgottesdienst, Berichte von Überlebenden und Ausstellungen. 


Everyone must have heard the name Hiroshima once before. It should be a term for everybody as here was the first war deployment of a nuclear weapon. On August 6th 1945 the nuclear bomb “little boy” was released over the city and exploded at 08:15am in 600 meters above ground. As a consequence 80% of the city got completely destroyed and 90.000 persons died of the explosion. The after-effects included the death of over 100.000 more people.
We had the luck to visit Hiroshima on August 6th, the 71. Anniversary of the bombing. On this day there was a full program: memorial services, reports of the survivors and exhibitions.    





Eines der bekanntesten Gebäude Hiroshimas ist der Atombomben Dom. Das Gebäude brannte am 06. August 1945 aus und alle darin befindlichen Menschen starben. Obwohl es nur 140 Meter entfernt vom Ground Zero, dem Punkt über dem die Bombe detonierte, war blieben die Grundfassaden stehen. Es ist heute ein Symbol für die zerstörerische Kraft der Kernwaffen und  eine Erinnerung an die Vergangenheit aber auch ein Gebäude der Hoffnung für den Weltfrieden.

One of the major buildings in Hiroshima is the nuclear bomb dome. The building burned down on the 6th of August 1945 and all attendees died. Despite the fact that the dome is situated only 140 meters away from ground zero, the point where the bomb detonated, the ground walls are still obtained. Today it is a symbol for the disruptive force of a nuclear weapon and a reminder of the past but also a building of hope for world peace.





Vom Friedensdenkmal am Ground Zero kann man den Atombombendom sehen. 600 Meter über diesem Bogen ist 1945 die Atombombe gezündet worden. Das Friedensdenkmal steht in Peace-Memorial Park und ist ein wichtiger Ort um den verstorbenen zu Gedenken.


One can see the nuclear bomb dome from the peace memorial at ground zero. 600meter over this arch was the firing of the nuclear bomb in 1945. The peace memorial is part of the Peace-Memorial Park and is an important place to commemorate the deceased.




 In einer weiteren Gedenkhalle in dem Park wurde mit Mosaik der Ausblick auf die Stadt direkt nach dem Einschlag rekonstruiert. 
In another momorial hall in the park was a mosaik of the city panorama directly after the explosion rebuilt.


Neben den Gedenkstätten gab es aber auch Programm. So besuchten wir die Erzählungen einer Überlebenden. Sie ist eine der letzten noch lebenden Überlebenden "erster Klasse". Die Überlebenden werden in unterschiedliche Kategorien eingeteilt. Menschen die während der Detonation in der Stadt waren, Menschen die xxx Kilometer vor der Stadt waren, Menschen die bis zu 14 Tage nach der Detonation in die Stadt kamen,.... 71 Jahr nach der Explosion sinkt die Zahl der noch lebenden Überlebenden natürlich stetig.
Sie war damals ein 8-jähriges Mädchen und besuchte die Schule. Obwohl das alles schon 71 Jahre her ist konnte sie uns authentisch ihre Geschichte erzählen. Zudem berichtet sie auch von anderen Überlebenden und ihren Erlebnissen, welche sie auf Treffen der Überlebenden kennen gelernt hatte. 

Am Abend fand eine weitere Gedenkzeremonie auf dem Fluss statt. Die Einheimischen setzten schwimmende Laternen bestückt mit Teelichtern aufs Wasser und ließen sie treiben. Vom Gedanken her klingt das sehr schön, allerdings war die Umsetzung nicht so perfekt. Zum einen gab es kaum Strömung, sodass die Laternen alle am Flussufer blieben und sich kaum bewegten, zum anderen fingen immer wieder einige Feuer und steckten andere Laternen an. Trotzdem war es ein netter Abend den wir am Fluss verbrachten. 


Besides the memorials a program was offered. We took part in different narratives of a survivor. She is one of the last living survivors of the “first class”. The survivors are divided into different categories. People who were in the city while the detonation, persons who lived xxxx kilometers away, people who came into the city up to 14 days after the bombing…of course 71 years after the explosion the number of living survivors declines constantly.
Back then she was an eight year old schoolgirl. Despite, that it is already 71 years ago she told the story authentically like it was yesterday. Moreover, she reported of other survivors and their experiences, whom she had met in her life. In the evening another commemorative ceremony took place at the river. The inhabitants placed swimming lanterns on the water and let them float. Very nice idea in thought but unfortunately the realization wasn’t perfect. On the one hand there was barely any current, so that the lanterns stayed at the riverbank and didn’t move much, and on the other they caught on fire. But it was still a nice evening at the riverside.     





Man sollte sich aber trotz der Geschichte nicht als eine zerstörte Stadt vorstellen. Hiroshima ist wieder aufgebaut worden und heute wieder eine wichtige Industriestadt Japans. Die Stadt fasst mittlerweile 1,2 Millionen Einwohner. Probleme mit der Strahlung hat man nicht, da die Bombe in 600 Meter gezündet wurde und so die Strahlungsschäden geringer gehalten wurden. Es gibt in Hiroshima neben den Gedenkstätten schöne Parks und einige Tempel. Doch kommen die meisten Touristen, wie auch wir, vor allem wegen dem geschichtlichen Hintergrund hier her. 


One shouldn’t just think of it as a destroyed city. Hiroshima was rebuilt and is today a major industrial city of Japan. Nowadays the city holds 1.2 million residents. There are no problems with the radiation as the bomb was fired 600 meters over ground and so the radiation damage could be kempt at a minimum. Besides the memorial center there are beautiful parks and several temples. However, most tourists, including ourselves, come here for the historical background.


 


Holzturm in einem Park
Tower made out of wood in a park



Von Hiroshima sollte es nun weiter über Kagoshima, die südlichste Stadt die man mit dem Zug erreichen kann, nach Yakushima gehen. Dies ist eine der Nansei-Inseln. Einziges Problem war, dass nur eine Fähre früh morgens nach Yakushima verkehrte, es aber keinen Zug gab, der früh genug aus Hiroshima startet. Also entschlossen wir uns mit dem letzten Zug nach Kagoshima zu fahren und dort einige Stunden am Bahnhof zu verweilen bevor wir uns auf den Weg zur Fähre machen würden.


The plan was to go from Hiroshima with a stopover in Kagoshima, the most southern city that you can reach by train, to Yakushima. This is one of the Nansei-Islands. The only problem was that solely one ferry departed early in the morning to Yakushima but the train from Hiroshima didn’t arrive in time to catch it. For that reason, we decided to take the last train the night before to Kagoshima and stayed at the train station for several hours before taking the ferry.   



Dienstag, 6. September 2016

Kyoto

Nach Tokio sollte es eigentlich zu dem berühmtesten Berg Japans, dem Mount Fuji gehen. Allerdings war nicht so gutes Wetter angesagt, sodass wir umplanten. Das mag ich so sehr am Reisen als Backpacker. Man hat keinen festen Reiseplan. Natürlich gibt es Orte die man besuchen möchte, aber man ist frei in der terminlichen Gestaltung. Wenn es mir an einem Ort gefällt bleibe ich gerne auch noch einen Tag länger. Besonders einfach macht es uns der Japan-Railpass. Dieser ist zwar recht teuer (für 2 Wochen 385€) aber er lohnt sich aufjedenfall. Züge sind die einfachste und schnellste Möglichkeit durchs Land zu reisen. Die Züge sind zuverlässig und pünktlich. Mit dem Shinkansen, so heißen in Japan die Hochgeschwindigkeitszüge, reist man außerdem auch sehr komfortabel.


Durch den Zugpass konnten wir uns spontan umentscheiden und fuhren nach Kyoto. Hier bezogen kein Hostel sondern eine ganze Wohnung, die wir über AirBnB gefunden hatten.

Kyoto ist ein Stadt die eine ganze Vielzahl an Sehenswürdigkeiten bietet. Aber vor allem hat man hier die Möglichkeit der japanischen Kultur noch näher zu kommen. Es gibt einige bedeutende Schreine, Tempel und ganze Tempelanlagen.
Wir besuchten den Fushimi Inari-Taisha, dies ist ein Shinto-Schrein. Er wird manchmal als auch red gate of Kyoto bezeichnet. Wenn ihr euch die Bilder anschaut versteht ihr warum.

Es führt ein langer Weg  durch hunderte von scharlachroten Torii, das sind Eingangstore eines Schreins, einen Berg hinauf. Jedes dieser Tore wurde von Personen, Familien oder Unternehmen gestiftet. Auf der Spitze des Berges befindet sich das Heiligtum.


After Tokyo, we planned on going to the most famous mountain, Mount Fuji. But because of the bad weather forecast we thought of doing a different route. That’s what I love about traveling as a backpacker. One doesn’t have a fixed traveling route. Of course there are places that you want to visit, but you are free in the scheduling. If you like a place you can just stay there a day longer. The Japan-Rail pass made this especially easy for us. It is namely quite expensive (for 2 weeks 385€) but it is worth its money. The trains are reliable and always on time. The Shinkansen, the name of the high speed trains, are on top of that very comfortable.


Because of the train pass we could decide spontaneously to travel to Kyoto. There we didn’t accommodate in a hostel, but a whole private apartment we found on AirBnB.
Kyoto is a city with a variety of sights. But particularly here you have the chance to get to know the Japanese culture. There are several meaningful shrines, temples and temple complexes.
We visited Fushimi Inari-Taisha, this is a Shinto shrine. A second name for it is the red gate of Kyoto. After seeing the pictures you will know why.

A long path leads through hundreds of scarlet red Toris, those are the entrance gates of a shine, up a mountain. Every single gate was donated by persons, families or companies. The holy sanctuary shines on top of the mountain.









Neben dem Hauptweg gab es auch immer wieder kleine Abzweigungen die zu kleinen Tempeln oder Schreinen führte.
Abseits der Hauptwege konnten wir etwas den Toursimusmassen entkommen.


There were small pathways crossing the primary route leading to small temples or shrines. Off the official route you could escape the mass of people a bit.


Einfach einen Wunsch aufschreiben, den Zettel fest machen und schon geht er in Erfüllung.
Just write down a wish, pin it and it comes true.







Ein weiterer außergewöhnlicher Ort war der Bambushain bei Arashiyama. Dies ist ein Waldstück, welches ausschließlich aus Bambusbäumen besteht. Dadurch bekommt er einen ganz eigenen Flair. Leider auch war auch hier wieder relativ viel los, da wir nicht die einzigen waren die das gute Wetter nutzen wollten. Dennoch versprühte der Wald eine Atmosphäre die schwer auf einem Bild zu erfassen ist. Am besten einfach selber mal hindurchwandern. 


Another extraordinary place was the bamboos shrine in Arashiyama. This is a part of a forest that only consists of bamboo trees. In a way it expresses its own beautiful atmosphere. Sadly, there were again a lot of people visiting, as we were not the only ones who made use of the good weather. But still it was a striking experience that is hard to capture on pictures. The best thing to do is to have a look at it yourself.







Der Nanzen-ji ist einer der bekanntesten Tempelkomplexe Kyotos und der Rinzai-Zen, einer der Lehrtradition des Zen-Budhismus. Viele Besucher schätzen außerdem die schön angelegten Zen-Gärten. Der Tempelkomplex besteht aus einer Vielzahl von einzelnen Gebäuden wie dem San-mon, dem Eingangstor, oder dem Hojo, dem Hauptgebäude. 


The Nanzen-ji is one of the most famous temple complexes in Kyoto and of Tinzai-Zen, a traditional teaching method of Zen budhism. Many visitors also enjoyed the nicely arranged Zen gardens. The temple complex consists of several individual buildings like the entrance gate “San-mon” or the main building “Hojo”.   



das Eingangstor San-mon
the entrance gate San-mon








ein altes Aquädukt gebaut nach römischem Vorbild
an antique built after the roman example

Was uns hier aber besonder begeistert hat, waren nicht die Tempel oder die Gärten sondern ein Schrein zu dem man gelangt, wenn man den nah liegenden Berg etwas hinauf wanderte. Beziehungsweise war es mehr der Weg zum Schrein als der Schrein selbst. Nachdem wir in Kyoto bei den unterschiedlichen Sehenswürdigkeiten auf meist viele Menschen gestoßen waren tat es sehr gut die Ruhe im Wald zu genießen. Es machten sich nämlich nur sehr sehr wenige Menschen die Mühe den Berg hinauf zu laufen. Uns so hatten wir den Weg durch die schöne Natur quasi für uns alleine. 


But what stroke us here particularly, was not the temple or the gardens but a shrine on top of the mountain nearby. Or to be precise it was the pathway to the shrine. After bumping into so many people at the sights in Kyoto, it felt good to finally relish the quiescent of the forest. There was only a small number of people who hiked up the mountain so it felt like having the pathway through the nature for our own.






Unter dem kleinen Wasserfall habe ich eine erfrischende Dusche genommen.
I took a refreshing shower under a small waterfall.

Abends sind wir durch einen großen Park geschlendert. Es überraschend wie beliebt Baseball in Japan ist. Immer wieder gibt es große Felder und auch hier in den öffentlichen Parks spielen die Menschen gemeinsam nach Feierabend Baseball. 
Bei dem Spaziergang sind wir auch am Palast von Kyoto vorbeigekommen. Dieser war zwar schon geschlossen, ist aber bis auf den zugehörigen Palastpark auch nicht so sehenswert. 

In the evening we wandered through a large park. It was surprising who favourable baseball is in Japan. We found numerous big fields in the public park, where groups of people played baseball together after work.

During the walk we also passed the palace of Kyoto. It had already been closed for the day but apart from the palace park it is also not really worth seeing.




Mit dem Shinkansen ging es von Kyoto dann weiter nach Hiroshima. 


Our travels continued with the Shinkansen from Kyoto to Hiroshima.