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Samstag, 12. September 2015

Taman Negara Nationalpark

Unser nächstes Ziel war der Tamen Negara Nationalpark. Dieser beherbegt den ältesten Urwald der Welt. Nach einer mehrstündigen Fahrt in einem Minibus stiegen wir in ein Longtailboot um. Mit dem ging es dann 2 Stunden lang flussaufwärts bis zu dem kleinen Örtchen Kuala Tahan. Dort bezogen wir ein Hostel. Hier merkt man richtig, das gerade Nebensaison ist. Wir hatten einen 7-Bett Schlafsaal die Tage ganz für uns.
In Kuala Tahan ist bis auf ein paar Hostels und kleinen Restaurants gar nichts. Man kommt auch nur zum wandern hier her. Bevor die Wanderungen starten konnten, mussten wir noch mit einem kleinen Boot auf die andere Seite des Flusses übersetzen. Die Wanderwege waren überaschend gut ausgebaut. Über weite Strecken war ein Holzweg mit Treppen gebaut worden. Allerdings auch nicht überall, sodass doch einige steile Stücke erklommen werden mussten. Sowas macht es ja nur interessanter.
Am Parkeingang wies man uns daraufhin, dass man wilde Tiere bei den Wanderungen aber kaum antreffen würde, da diese zumeist die Flucht ergreifen würden. Die Ausbeute war dafür aber ganz gut: Haben Affen, einen Wasserbueffel, ein Wildschwein und unzählige Vögel gesehen.

 


 
  Belohnt wurde der lange Aufstieg durch einen Aussichtspunkt.


Ein Highlight war der Canopy Walk. Dieser führte über Brücken durch die Baumwipfel.




Nach einem schweistreibenden Abstieg konnten wir uns erstmal in einem kleinen Fluss erfrischen.



Donnerstag, 10. September 2015

Cameron Highlands

Aus einer der größten Städte Malaysias führte uns unser Weg nun in das kleine Städtchen Tanah Rata in den Cameron Highlands. Hier lässt sich wunderschöne Natur und große Teeplantagen bestaunen. Am besten geht das auf einem der vielen Wanderwege durch den Dschungel. Wir wanderten gleich mehrere Routen ab.
Für die erste starten wir schon um 5:15. Es war noch dunkel, die Strasen leer und nur ein paar streunernde Hunde unterwegs. Der Weg führte uns auf einen Berg von dem man einen guten Ausblick auf den Sonnenaufgang hat. Der fruehe Aufstieg hat sich aufjedenfall gelohnt. Die Aussicht war super! 



 

Um einen noch besseren Blick zu haben, sind wir auf einen Strommast geklettert. Das wollte ich schon immer mal machen.






Die nächste Wanderroute ging an einem Wasserfall vorbei und führte und sehr tief in den dichten Dschungel. Wir waren einige Stunden unterwegs und sehr froh als wir den Dschungel wieder verlassen konnten. Da es hier täglich gegen circa 16 Uhr sehr stark regnet. Wir kamen gerade noch rechtzeitig in unserem Hostel an, um dem Regenschauer zu entgehen. 








Sonntag, 6. September 2015

Georgetown

Unsere Weg führte uns nun aus Thailand hinaus, hinein nach Malaysia. Das erste Ziel war Georgetown, auf der Insel Penang. Die Bevölkerung Malaysias setzt sich aus unterschiedlichen ethnischen Gruppen zusammen:  Maleien, Chinesen, Inder, Ureinwohner,.... Georgetown verleiht dieser multikulturelle Mix einen besonderen Flair. So findet man innerhalb von 100 Metern eine Moschee, eine Kirche und einen hinduistischen Tempel. Die Menschen haben hier zueinander gefunden.
Unser größtes Problem in Malaysia ist es an Geld zu kommen. Einen Geldautomaten findet man sehr schnell. Dieser spuckt auch ganz normal malaysischen Ringgit aus, allerdings nur 100-Scheine (Wechselkurs ist 4,7 für 1€). Doch besteht das Problem vor allem darin an kleines Geld zu kommen. Die meisten Supermärkte nehmen keine 100-Scheine an, geschweige denn von den Essensstände. Im Stadtbus nimmt man nicht mal einen 10-Schein an, das sind etwas mehr als 2€. Sodass wir immer schauen mussten, das wir noch genug Kleingeld für Essen oder den Transport hatten.
In Georgetown finden sich zahlreichen Tempeln und sehenswerten Gebäuden aus der Kolonialzeit.



Neben diesen ist die Stadt bekannt für Streetart. Dies liegt vor allem an dem litauischen Künstler Ernest Zacharevic, welcher in der ganzen Stadt Bilder auf Hauswände und Mauern gemalt hat. Außerdem finden sich in Georgetown über 50 verschiedene Metallkonstruktionen, welche an Bräuche oder Berufe erinnern.




Der bekannteste und größte Tempel auf Penang außerhalb von Georgetown ist der Kek Lok Si-Tempel. Er besticht durch seine Größe und Weitläufigkeit mit Terrassen, einem Teich, schönen Grünanlagen,...  Besonders sehenswert ist die 30 Meter hohe Bronzestatue der Göttin der Barmherzigkeit hoch oben auf dem Gipfel eines Berges.






  Die Aussicht vom Gipfel

Donnerstag, 3. September 2015

Koh Tao

Nach der Party ging es gleich am nächsten Morgen weiter auf die nächste Insel. Dazu setzten wir mit der Fähre auf Koh Tao über. Dort bezogen wir ein Bett im Schlafsaal von Bans Diving Ressort. Dies ist eine der drei größten Tauchschulen der Welt, mit über 100.000 zertifizierten Tauchern bisher. Das Ressort umfasste eine riesige Anlage mit 3 Pools und einer Vielzahl an Unterkünften. Auf Koh Tao stand vor allem eins auf dem Programm: Tauchen. Michi startete seine Tauchkarriere mit der Ausbildung zum Open Water Diver und ich setzte meine mit dem Advanced Open Water Diver Tauchkurs fort. Bei diesem Kurs tauchte ich bis zu 30m tief und es stand ein Nachttauchgang auf dem Programm. Bei Nacht zu tauchen ist etwas ganz anderes und es hat mir besonders gut gefallen. Man fühlt sich wie ein Agent unter Wasser auf einer geheimen Mission. Wenn alle Taucher ihre Lampen unter Wasser ausmachen sieht man das Plankton glitzern und leuchten. Sehr cool! 






Hier noch ein paar Fotos vom Resort und dem dazugehoerigen Strand.







Neben dem Tauchen haben wir aber auch wieder sehr coole Leute kennengelernt, mit denen wir die Zeit neben den Tauchgängen verbracht haben. Strand, Pool oder einfach ein bisschen durch die kleinen Gassen Koh Taos schlendern. Abends war auch immer was los. Man musste sich nur entscheiden wo es hingehen sollte. Zu einer Bar mit Livemusik, zu einer Strandbar mit Feuershow und bequemen Sitzkissen oder zur nächsten Poolparty.



Zurueck ans Festland ging es mit der Nachtfaehre. Hier gerade beim Verlassen des Hafens in Koh Tao.